Hes­sen­Ko­hor­te

Lebens­qua­li­tät & PARKINSON

Die gesund­heits­be­zo­ge­ne Lebens­qua­li­tät wird von vie­len ver­schie­de­nen Aspek­ten beein­flusst, die den indi­vi­du­el­len Gesund­heits­zu­stand beein­flus­sen. Im Ver­lauf der Par­kin­son Erkran­kung neh­men sowohl die moto­ri­schen als auch nicht-moto­ri­schen Sym­pto­me zu. Die­se gehen zumeist mit einer Ver­än­de­rung der Lebens­qua­li­tät ein­her und ver­mö­gen auf den sub­jek­ti­ven Krank­heits­ver­lauf bedeu­tend einzuwirken. 

Durch den Auto­no­mie­ver­lust der Patient*innen bei der Bewäl­ti­gung der Her­aus­for­de­run­gen des täg­li­chen Lebens ent­steht eine hohe Abhän­gig­keit von der Unter­stüt­zung der Ange­hö­ri­gen. Gleich­sam steigt für die Ange­hö­ri­gen die Belas­tung mit gra­vie­ren­den Aus­wir­kun­gen auf phy­si­sche, psy­chi­sche und sozio­öko­no­mi­sche Aspek­te des Lebens. 

In die­ser Stu­die wol­len wir Sie und Ihre Ange­hö­ri­gen über den gesam­ten Ver­lauf der Erkran­kung von der frü­hen bis zur spä­ten Pha­se beglei­ten und ver­ste­hen wel­che Fak­to­ren maß­geb­lich Ihr Leben beeinflussen.

Ziel­füh­ren­de FORSCHUNG

In einem For­schungs­pro­jekt wol­len wir über einen com­pu­ter­ge­stütz­ten Fra­ge­bo­gen Parkinson-Patient*innen und deren Ange­hö­ri­ge im Ver­lauf der Erkran­kung beur­tei­len. Wäh­rend wir die Fra­ge­bö­gen bei den Patient*innen zur kli­ni­schen Ver­laufs­be­ur­tei­lun­gen und zur früh­zei­ti­gen Erken­nung und Ein­wir­kung auf Ver­än­de­run­gen des Gesund­heits­zu­stan­des nut­zen möch­ten, soll zukünf­tig für Pati­en­ten und deren Ange­hö­ri­ge ein bedarfs­ge­rech­tes Unter­stüt­zungs­pro­gramm aus­ge­stal­tet wer­den. Dies ist vor allem von Bedeu­tung für Regio­nen mit redu­zier­ter Versorgungs­dichte und könn­te dort zu einer deut­li­chen Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gung der Parkinson-Patient*innen und deren Ange­hö­ri­gen beitragen.

Die genau­en Inhal­te die­ser Unter­su­chun­gen erklä­ren wir Ihnen sehr gern in einem indi­vi­du­el­len Gespräch.